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Jetzt downloadenDie ÖSV Biathlon-App
Spitzenresultate und Detailarbeit – die digitale Schussbildanzeige im Weltcup und bei Olympia

Digitale Unterstützung durch Top-Software für den Leistungssport
In Kooperation mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) hat Cloudflight eine Software entwickelt, um Schussbilder digital an Trainer:innen und Athlet:innen an der Biathlon-Strecke zu übermitteln. Mit dieser Anwendung bekommen die Sportlerinnen und Sportler des ÖSV-Teams nicht nur eine Infoübermittelt, wie sie am Schießplatz reagieren müssen, sondern sehen auch jeden einzelnen Schuss auf der Zielscheibe und können Anweisungen der Trainer:innen an der Strecke während des Rennens besser nachvollziehen.
Was die ÖSV Experten sagen
„International gesehen gibt es kein vergleichbares Programm, obwohl viele andere Nationen bereits versucht haben, eine ähnliche Software zu entwickeln.“ Ricco Groß, ehemaliger ÖSV Herren-Cheftrainer
„Das Programm ist für uns Athleten eine große Unterstützung. Wir bekommen damit nicht nur die Info, wie wir am Schießplatz reagieren müssen, sondern sehen auch jeden einzelnen Schuss und können die Anweisungen während des Rennens nachvollziehen.“ David Komatz, österreichischer Spitzensportler und Gewinner der Silbermedaille bei der Biathlon-WM 2021 in Pokljuka
Die Herausforderung
Viele Anforderungen, ein Ziel: Performance
Begonnen hat die Zusammenarbeit mit dem ÖSV schon 2017 – damals wurde zum ersten Mal die Anforderung einer App eingereicht, mit der man das Schussbild von Biathlonsportler:innen bestimmen kann. Der ursprüngliche Use-Case war eine Android-Applikation, mit der Biathlon-Schussmuster vom Schießstand auf die Strecke gebracht werden konnten, um den Athlet:innen unmittelbar Feedback zu geben.
Ein notwendiges Update hat die Partnerschaft erneut aufleben lassen. Die App erhielt einen kompletten Neuanstrich und wurde mit vielen innovativen Extras versehen.
Die Herausforderung dieses Projektes bestand darin, ein breites Anforderungsspektrum abzudecken. Nicht nur eine zeitgleiche Nutzung der Software von mehreren Personen muss garantiert sein, auch ein passender Algorithmus, der die Daten abgleicht und filtert, soll gefunden werden. Zudem muss die Usability bis ins letzte Detail mit den Trainer:innen des ÖSV abgestimmt werden, um die Bedienmöglichkeit für das Team so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten.

Eine enge Zusammenarbeit zur Feinabstimmung der Komplexität
Um das Programm perfekt auf die Bedürfnisse der Trainer:innen und Athlet:innen anzupassen, bestand während der Kernprojektlaufzeit eine enge Zusammenarbeit zwischen dem ÖSV und den Software-Entwickler:innen von Cloudflight.
Von Anfang an beschäftigte sich unser Team mit den Bedürfnissen des ÖSV und versuchte die Anforderungen auf den Punkt zu bringen. Dazu gehörten Interviews, Vor-Ort-Besuche und Beobachtungen. Im nächsten Schritt wurden Konzepte und Prototypen mit den Sportler:innen und Trainer:innen evaluiert.
Schließlich sollte die Software nicht nur eine simple Schussmarkierung ermöglichen, sondern einen effizienten Kommunikationsfluss zwischen Personen an verschiedenen Positionen auf der Strecke zulassen.
Daraus resultiert auch die Komplexität der Anwendung, die unter Wettkampfbedingungen mit hundertprozentiger Zuverlässigkeit funktionieren muss – nicht zuletzt, weil es im Biathlon um Schnelligkeit geht, bei der wenige Zehntelsekunden ausschlaggebend für einen Medaillengewinn sein können.
Die Lösung
Ein klarer Wettbewerbsvorteil für den ÖSV
Die von uns konzipierte Lösung lässt eine Bestimmung des Schussbildes zu, das der/die Trainer:in nach einem Blick durch das Fernglas auf einem Tablet zielgenau einzeichnen kann. Ist beispielsweise eine klare Tendenz der abgegebenen fünf Schüsse in eine bestimmte Richtung zu erkennen, ist eine Korrektur der Visierlinie am Diopter die logische Konsequenz. Um dem jeweiligen Athleten oder der jeweiligen Athletin, der/die sich bereits wieder auf der Strecke befinden, diese Information zu übermitteln, werden nun die eingezeichneten Schusspositionen sofort an den/die Co-Trainer:in direkt an der Strecke weitergeleitet.
Das ermöglicht den Sportler:innen, ihre abgegebenen Schüsse zu begutachten und den Trainer:innen, daraus Maßnahmen für die nächste Schießeinheit abzuleiten. Das alles passiert, ohne für die Athlet:innen eine Verzögerung zu bewirken. Mittlerweile ist die Software vor allem in Extremsituationen an der Rennstrecke unentbehrlich geworden. Somit erhält der ÖSV einen klaren Mehrwert durch die Individualsoftware und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Im Übrigen entwickelte sich die App mittlerweile auch zu einem umfangreichen Analysetool, denn die interne Datenbank fasst nach allen bisher bestrittenen Wettbewerben und Trainings unzählige Schussbilder und Daten zusammen und bringt fortwährend wichtige Erkenntnisse für die Zukunft.
Für den ÖSV ist somit aus einer fortschrittlichen Idee ein Alleinstellungsmerkmal im Biathlon entstanden, das dem Team auch in Zukunft Treffsicherheit garantieren wird.


ÖSV
Mit über 1.100 Vereinen und rund 130.000 Mitgliedern ist der Österreichische Skiverband einer der größten Sportfachverbände Österreichs.
Österreich hat nicht nur im Alpinskilauf zahlreiche Erfolge zu verzeichnen, auch im Biathlon triumphierten Athleten wie Katharina Innerhofer, die im März 2014 als erste Österreicherin ein Rennen im Biathlon-Weltcup gewann. Der letzte Erfolg gelang dem ÖSV Biathlon-Team, bestehend aus David Komatz, Simon Eder, Dunja Zdouc und Lisa Hauser, bei der Biathlon-WM 2021 in Pokljuka (SLO) – mit einem hervorragenden Lauf sicherte sich das Team die Silbermedaille im ersten Rennen. Zudem kürte sich Lisa Hauser noch zur Massenstart Weltmeisterin sowie zur Vizeweltmeisterin beim Verfolgungswettkampf. Zu Saisonende rundete die kleine Kristallkugel für den Gewinn der Disziplinenwertung des Einzelwettkampfes, die erfolgreiche Saison ab.























